[ Über uns ]
FPS Vermögensverwaltung
Werte schaffen. Werte bewahren. Seit 1987.
Die FPS Vermögensverwaltung GmbH ist ein unabhängiger Vermögens-verwalter mit Sitz in Heidelberg. Seit der Gründung konzentriert sich FPS auf maßgeschneiderte Investmentlösungen für institutionelle und private Kunden.
Als Anlageberater für die von uns betreuten Fonds liegt unsere Aufgabe insbesondere in der Analyse der Finanzmärkte und Etablierung entsprechender Anlageempfehlungen. Dabei stehen unser etablierter Value-Ansatz, gezieltes Stock-Picking und ein mischfondsähnliches Risikoprofil im Mittelpunkt.
Unser Team aus fünf erfahrenen Investment Professionals verantwortet die Analyse und kontinuierliche Überwachung der Beteiligungen und wird dabei von unserem engagierten und motivierten Backoffice unterstützt.
1987
1991
1998
2013
2026
Essenz
FPS wurde 1987 von den Herren Forstner, Panse und Stammler gegründet. 1991 übernahm Gregor Zours die Gesellschaft und richtete das Asset Management konsequent auf Value-Aktien und Spezialsituationen aus. Seit jeher liegt der Fokus auf der Fundamentalanalyse, insbesondere deutscher Aktien, mit einem All-Cap-Ansatz. FPS sucht gezielt nach Unterbewertungen und Ineffizienzen innerhalb und außerhalb großer Indizes. Derzeit liegt der Schwerpunkt auf deutschen Nebenwerten aufgrund attraktiver Bewertungen.
Für FPS bedeutet Value, Unternehmen deutlich unter ihrem inneren Wert zu erwerben. Dieser innere Wert wird auf Basis fundamentaler Analysen ermittelt. Wenn der Aktienkurs signifikant darunter notiert, entsteht eine Kaufzone. Gewinne werden realisiert, sobald der innere Wert erreicht oder überschritten ist. Der innere Wert verändert sich selbstverständlich mit neuen Unternehmenszahlen oder relevanten Ereignissen.
FPS verfolgt einen aktiven, fundamentalwertorientierten Bottom-up-Ansatz bei der Titelselektion. Das Portfolio umfasst langfristige Unternehmensbeteiligungen sowie ausreichende Liquidität für kurzfristige Opportunitäten. Es ist bewusst konzentriert, aber hinreichend diversifiziert. Die Gewichtung richtet sich nach Kurspotenzial und Überzeugungsgrad, nicht nach Marktkapitalisierung. FPS orientiert sich an keiner Benchmark und konstruiert das Portfolio unabhängig von Vergleichsindizes.
ESG ist kein Selektionskriterium des Investmentprozesses. Im Mittelpunkt stehen Bewertung und Perspektiven eines Unternehmens. Allerdings sind ein verantwortungsvoller Ressourceneinsatz sowie transparente Strukturen heutzutage Voraussetzungen für nachhaltigen Erfolg. Bei Unternehmen mit verbesserungsfähigen Prozessen ergeben sich attraktive (Kurs-)Chancen durch Optimierungen.
Eine Beteiligung wird verkauft, wenn das Kursziel erreicht ist oder eine fundamentale Neueinschätzung vorliegt. Auch attraktivere Investmentmöglichkeiten mit höherem Kurspotenzial können Umschichtungen auslösen. FPS verfolgt keine strikten Stop-Loss-Strategien. Ein Kursrückgang bei unveränderter fundamentaler Einschätzung stellt vielmehr eine Nachkaufgelegenheit dar. Bei deutlichen Kursverlusten wird die ursprüngliche Analyse stets überprüft.
Das Portfolio gliedert sich in vier Anlagesegmente:
- Unterbewertete klassische Industriebeteiligungen bilden mit >50% das diversifizierte Kernportfolio und liefern den größten Performance-Beitrag.
- Substanzwerte sind mit <10% gewichtet und tragen zur Stabilität bei.
- Spezialsituationen wie Übernahmen oder Squeeze-outs machen ca. 5% aus und wirken volatilitätsdämpfend.
- Turnarounds bieten ein überdurchschnittliches Chancen-Risiko-Profil.
Einzelpositionen werden ab einer Gewichtung von rund 8% reduziert. Das Ziel ist ein ausgewogenes Portfolio ohne Klumpenrisiken. Neue Positionen werden schrittweise aufgebaut. In Krisen schützt die Bewertungssicherheitsmarge, und antizyklisches Handeln nutzt Korrekturphasen. Aus vergangenen Krisen lernte FPS, auf Bilanzqualität, Liquidität und stabile Cashflows zu achten, um Value-Fallen zu vermeiden.
Die vergangenen Jahre waren politisch und wirtschaftlich herausfordernd, insbesondere für Deutschland durch fehlende Impulse und strukturelle Verzögerungen. Gleichzeitig zeigen sich erste positive Signale. Investitionen in IT und Infrastruktur dürften ab dem zweiten Quartal 2026 zunehmen. FPS erwartet eine Stabilisierung mit moderaten positiven Impulsen, keinen Boom. Die Makroökonomie spielt eine untergeordnete Rolle, da der Fokus weiterhin auf Einzeltiteln liegt. Dabei sind Value-Aktien, insbesondere Nebenwerte und europäische Titel historisch attraktiv bewertet. Viele Risiken sind bereits eingepreist. Bei der derzeit günstigen Bewertung des Anlageportfolios wird sich Geduld auszahlen.